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  • Zweites Fortbildungsseminar für Klimaanpassungsmanager*innen in Erfurt erfolgreich durchgeführt

    17.05.2022

    Auch die zweite Fortbildung des ZKA für Klimaanpassungsmanager*innen war gut besucht. Am 12. und 13. Mai 2022 kamen 14 Teilnehmende aus ganz Deutschland in Erfurt zusammen, um ihre Kompetenzen im Klimaanpassungsmanagement zu erweitern. Wissen zu Prozessen der Klimaanpassung in Deutschland, zu kommunalen Akteursstrukturen und Verwaltungslogiken sowie Methoden der Öffentlichkeitsarbeit schufen am ersten Fortbildungstag eine gemeinsame Basis. Wissen zur Erarbeitung von Klimaanpassungskonzepten, ein erster Einstieg in das Thema Monitoring und Evaluation und praktische Fallarbeit im Rahmen einer kollegialen Beratung standen im Fokus von Fortbildungstag zwei.

    Wie auch schon bei der ersten ZKA-Fortbildung in Düsseldorf erlebten die Teilnehmenden den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung mit ihren Kolleg*innen als große Bereicherung.

     

    Wir freuen uns, dass die Klimaanpassungsmanager*innen mit neuen Ideen, Inspiration und Motivation in ihre Kommunen zurückkehren, um vor Ort das Thema Klimaanpassung voranzutreiben.

     

    Die Fortbildungen des Zentrum KlimaAnpassung sind Bestandteil des Sofortprogramms Klimaanpassung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und tragen zur bundesweiten Bildungsoffensive für Klimaanpassungsmanager*innen bei.

    Weitere Fortbildungen werden im Herbst 2022 angeboten. Teilnehmen können Klimaanpassungsmanager*innen aus Kommunen, kommunale Klimaschutzmanager*innen mit Anpassungsaufgaben und Klimaanpassungsmanager*innen in Wohlfahrtsverbänden. Die Anmeldung erfolgt über die Website.

  • Steffi Lemke überreicht erste Förderbescheide an Klimaanpassungsmanager*innen

    21.04.2022

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke hat heute die ersten Förderbescheide aus dem novellierten Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ überreicht. Die Kreisstadt Dietzenbach und der Kreis Stormarn werden mit den Fördermitteln ein nachhaltiges Klimaanpassungsmanagement vor Ort aufbauen und die dafür nötigen Personalstellen für Klimaanpassungsmanager*innen finanzieren. In den kommenden Monaten sollen deutschlandweit in vielen weiteren Kommunen lokale Klimaanpassungsmanager*innen an den Start gehen.

    Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Die Klimakrise fordert alle Städte und Landkreise heraus. Jede Kommune wird aber unterschiedlich auf die Risiken der Klimakrise reagieren müssen. Was an der Küste für die Klimaanpassung nötig ist, muss nicht auch im Mittelgebirge oder in den Metropolen helfen. Kommunen fehlen oft die Profis, um die nötige Klimaanpassung vor Ort umzusetzen. Um diese Lücke zu schließen, fördern wir den Einstieg ins kommunale Anpassungsmanagement – und stoßen auf großes Interesse. Ob Wasseringenieur*in, Sozialwissenschaftler*in oder erfahrene Landschaftsbauer*in – mit der Förderung des Bundes können Kommunen die Fachleute einstellen, die sie wirklich brauchen. Klimaanpassungsmanager*innen sollen langfristig zu wichtigen Treiber*innen und Ideengeber*innen werden. Neben der Förderung sorgen wir mit dem Zentrum KlimaAnpassung bundesweit für Beratung, Wissensvermittlung, Kompetenzaufbau und Vernetzung der wichtigsten Akteure für die lokale Klimaanpassung.“

    Bei der Übergabe der Förderbescheide waren neben Bundesumweltministerin Steffi Lemke auch Christine Wilcken, Beigeordnete des Deutschen Städtetages für Umwelt und Wirtschaft, Brand- und Katastrophenschutz sowie die beiden Förderempfänger Dieter Lang, Bürgermeister Kreisstadt Dietzenbach und Henning Görtz, Landrat Kreis Stormarn anwesend. Außerdem stellte Maike Voß vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) die Angebote des Zentrums zur Begleitung von Kommunen und ihren Beschäftigten in der Umsetzung ihrer Anpassungsvorhaben vor. Dazu gehören die Maßnahmen zur Qualifizierung und Vernetzung und das neue Mentoring-Programm, für das sich kommunale Klimaanpassungsmanager*innen ab heute anmelden können. Auch eine Vor-Registrierung für die nächsten Fortbildungsseminare im Herbst ist ab heute möglich.

    Weitere Informationen, unter anderem zu den Maßnahmen des Sofortprogramm Klimaanpassung, finden Sie in der Pressemitteilung des BMUV.

     

  • Erfolgreicher Start der Fortbildungsseminare für Klimaanpassungsmanager*innen

    14.04.2022

    Die erste Fortbildung für Klimaanpassungsmanager*innen war ein voller Erfolg. Insgesamt 15 Klimaanpassungsmanager*innen aus ganz Deutschland sind am 7. und 8. April 2022 in Düsseldorf zusammengekommen, um ihre Kompetenzen rund um das Thema Klimaanpassung zu erweitern. In dem zweitägigen Fortbildungsseminar wurde unter anderem Wissen über die Erarbeitung von Klimaanpassungskonzepten, die Einbindung des Themas Klimaanpassung in die Kommunalverwaltung wie auch zu Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten vermittelt. Die Resonanz der Teilnehmenden war durchweg positiv. Auch die Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch und der Vernetzung mit den Kolleg*innen wurde sehr geschätzt – so konnte mit- und voneinander gelernt werden. Wir freuen uns, dass die Klimaanpassungsmanager*innen mit neuen Ideen, Inspiration und Motivation in ihre Kommunen zurückkehren, um vor Ort das Thema Klimaanpassung voranzutreiben.  

    Die Fortbildungen des Zentrum KlimaAnpassung sind Bestandteil des Sofortprogramms Klimaanpassung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und tragen zur bundesweiten Bildungsoffensive für Klimaanpassungsmanager*innen bei.

    Die nächste Fortbildung findet in Erfurt von Donnerstag, den 12. Mai, bis Freitag, den 13. Mai 2022 statt. Weitere Fortbildungen werden im Herbst 2022 angeboten. Teilnehmen können Klimaanpassungsmanager*innen aus Kommunen, kommunale Klimaschutzmanager*innen mit Anpassungsaufgaben und Klimaanpassungsmanager*innen in Wohlfahrtsverbänden. Die Anmeldung erfolgt über die Website.

  • Unterstützung von sozialen Einrichtungen bei der Klimaanpassung. Parlamentarischer Staatssekretär Christian Kühn überreicht Förderscheck.

    11.04.2022

    Der Parlamentarische Staatsekretär des BMUV Christian Kühn hat heute an die Donau-Iller Werkstätten in Ulm einen Förderbescheid in Höhe von 102.000 Euro übergeben. Die Förderung dient der Einrichtung eines neuen Rückhaltebeckens für die Gärtnerei der Werkstätten. Das Becken verhindert die Überflutung bei Starkregen, ermöglicht die kontinuierliche Versorgung der Gärtnerei mit Gießwasser, verringert die Verdunstung auf den Ernteflächen, und sorgt bei Hitzewellen für ein angenehmeres Klima für die Beschäftigten.

    Die Donau-Iller Werkstätten bieten an insgesamt sechs Standorten vielfältige Arbeitsplätze für Menschen mit geistigen, körperlichen und seelischen Behinderungen an.

    Weitere Informationen zum Projekt und zur Förderung finden Sie in der Pressemitteilung des BMUV.

  • GoingVis Wettbewerb "Kleinstädte klimafit machen"

    11.04.2022

    Bis zum 15.06.2022 können Kleinstädte mit bis zu 15.000 Einwohner*innen in ganz Deutschland im Zuge des Wettbewerbs "Kleinstädte klimafit machen" eigene Projekte zur Klimaanpassung einreichen. Dabei sind Bewerbungen von Kleinstädten im Verbund mit einem zivilgesellschaftlichen Akteur ausdrücklich willkommen. Die Auswahlkriterien für den Wettbewerb sind:

    • die Motivation für eine gemeinsame Klimaanpassung von Zivilgesellschaft und Verwaltung,
    • die ersten Ideen für gemeinsame Projekte zur Anpassung an lokale Klimarisiken, die auch den sozialen Zusammenhalt in Ihrer Stadt stärken können.

    Dabei werden acht Städte mit einem Trainingscamp ausgezeichnet, welches folgende Schwerpunkte beinhaltet:

    • Methoden für die aktivierende Beteiligung der Stadtgesellschaft zu erlernen
    • Projektideen für Klimaanpassung in ihrer Stadt zu entwickeln
    • sich mit anderen Städten auszutauschen und zu vernetzen.

    Zwei weitere Städte werden zusätzlich für ein Jahr begleitet, um:

    • die Projektidee umzusetzen und Aufmerksamkeit in der Stadt zu gewinnen
    • ihre Aktivitäten zu Klimaanpassung bundesweit bekannt zu machen
    • eine gemeinsame Klimaanpassung von Zivilgesellschaft und Verwaltung zu starten.

    Die Gewinner*innen werden im Juli 2022 bekannt gegeben.

    Mehr Informationen finden Sie hier.

  • Neue Themenseite Klimaanpassung des BMVU geht online

    08.04.2022

    Das Bundesumweltministerium hat seiner Themenseite Klimaanpassung ein neues Outfit gegeben. Von der umfassenden Deutschen Anpassungsstrategie der Bundesregierung über wichtige Informationen zu den Förderprogrammen zur Klimaanpassung des BMUV bis zum neuen Sofortprogramm, finden sich auf der Seite kompakt und übersichtlich aktuelle Meldungen, Publikationen und offizielle Dokumente rund um das Thema Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Werfen Sie einen Blick rein, es lohnt sich. Zur neuen Themenseite geht es hier.

  • Bewerbungsrekord beim Bundespreis “Blauer Kompass”!

    08.04.2022

    Mit 240 eingereichten Bewerbungen hat der erstmals gemeinsam vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt ausgerichtete Bundespreis „Blauer Kompass“ in diesem Jahr einen neuen Bewerbungsrekord erreicht. Dank des hohen Engagements des Wettbewerbsbüros bei der Aquise und des Zentrums KlimaAnpassung bei der Beratung konnten die Einreichungen im Vergleich zur letzten Wettbewerbsrunde nochmals um die Hälfte gesteigert werden. Erstmals konnten in diesem Jahr auch Kommunen ihre Konzepte und Ideen zur Klimaanpassung bei dem Wettbewerb einreichen. Das Zentrum KlimaAnpassung freut sich ganz besonders über die hohe Resonanz aus den Kommunen, die mit 54 Einreichungen einen gewichtigen Beitrag zum Bewerbungsrekord leisten konnten. Weitere Informationen zum Wettbewerb und weiteren Ablauf finden Sie auf der Seite des Blauen Kompass.

  • Das Zentrum KlimaAnpassung startet mit Fortbildungen für Klimaanpassungsmanager*innen

    07.04.2022

    Das Zentrum KlimaAnpassung startet am 7. und 8. April 2022 in Düsseldorf mit seinen Fortbildungen für Klimaanpassungsmanager*innen.

    Der Klimawandel ist deutschlandweit spürbar: Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Starkregen oder Überschwemmungen schaden Menschen, Umwelt und Infrastruktur. Herausforderungen, denen immer mehr Kommunen in Deutschland mit umfassenden Klimaanpassungsmaßnahmen begegnen. Dafür braucht es Generalist*innen mit Fachwissen und Vernetzungskompetenzen, die helfen, die verschiedenen kommunalen Fachbereiche, die an der Entwicklung und Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen beteiligt sind, zusammenzuführen und zu koordinieren. Hier setzt das Zentrum Klimaanpassung mit seinen zweitägigen Fortbildungen für Klimaanpassungsmanager*innen an und vermittelt das notwendige Know-how, Methoden und Instrumente für die Umsetzung kommunaler Klimaanpassungsmaßnahmen.

    Die Fortbildungen sind Bestandteil des Sofortprogramms Klimaanpassung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und tragen zur bundesweiten Bildungsoffensive für Klimaanpassungsmanager*innen bei.

    Die nächste Fortbildung findet in Erfurt von Donnerstag, den 12. Mai, bis Freitag, den 13. Mai 2022 statt. Hier gibt es noch freie Plätze. Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnehmen können Klimaanpassungsmanager*innen aus Kommunen, kommunale Klimaschutzmanager*innen mit Anpassungsaufgaben und Klimaanpassungsmanager*innen in Wohlfahrtsverbänden. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular auf der Website.

    Weitere Informationen finden Sie in der Presseaussendung. Bei Rückfragen schreiben Sie gerne eine Mail an presse@zentrum-klimaanpassung.de.

  • Dritter Teil des IPCC Sachstandsberichts veröffentlicht

    04.04.2022

    Heute (04. April 2022) veröffentlicht der Weltklimarat (IPCC) den dritten und letzten Teil des sechsten Sachstandsberichts.

    Der Bericht befasst sich unter anderem mit politischen und technologischen Maßnahmen, mit denen der Klimawandel eingedämmt werden könnte. Eine Möglichkeit besteht in den sogenannten "negativen Emissionen", also dem Prozess, CO2 aus der Erdatmosphäre zu entfernen. Auch wenn diese Möglichkeit technologisch schon möglich ist, fehlen ökonomische Anreize, um dieses Verfahren flächendeckend einzusetzen. Andere Maßnahmen sind die Renaturierung von Mooren und die Aufforstung von Bäumen und Pflanzen - dies bindet zum einen CO2 und hilft gleichzeitig dabei, die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen.

    Des Weiteren führt der Teilbericht auf, dass eine Änderung des Lebensstils - also unsere Art zu reisen, uns zu ernähren und zu wohnen - großes Einsparungspotenzial bietet. Dieser Bericht widmet diesem Thema erstmalig ein ganzes Kapitel.

    Hier können Sie den gesamten Bericht downloaden.

     

  • Frühjahrstrockenheit nimmt zu - Wachstum von Agrarpflanzen gefährdet

    01.04.2022

    Eine zunehmende Trockenheit im Frühjahr in Deutschland beeinträchtigt Experten zufolge das Wachstum wichtiger Agrarpflanzen.

     Am stärksten betroffen sei der Nordosten, wo es mittlerweile von Mitte März bis Mai an etwa 40 Tagen nicht mehr regne, sagte Tobias Fuchs vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bei der Vorstellung des DWD-Klimastatusberichts am Dienstag. «Diese Zunahme der Frühjahrstrockenheit ausgerechnet in einem Zeitraum, in dem die Vegetation «erwacht» und einen hohen Bedarf an Wasser hat, führt zu erheblichen Beeinträchtigungen bei der Pflanzenentwicklung», erklärte der Leiter des Geschäftsbereichs «Klima und Umwelt» in Berlin.

    Dies gelte etwa für landwirtschaftlich bedeutsame Pflanzenarten wie Wintergetreide, Raps, Mais und Zuckerrüben, die nach der Winterruhe mit dem Wachstum durchstarten oder im Frühjahr ausgesät werden. Anbaumethoden müssten an die veränderten Bedingungen angepasst werden, sagte Fuchs.

    Die Jahre 2018, 2019 und 2020 waren in Deutschland ausgesprochen trockene Jahre, wie Fuchs sagte. Erst das vergangene Jahr, das deutlich niederschlagsreicher gewesen sei, habe die Situation größtenteils entspannt. Der dreijährige Trockenstress der Böden habe in vielen Regionen zu einem deutlichen Rückgang beim Grünlandertrag geführt, schwere Schäden habe es zudem in den Wäldern gegeben. «Leider müssen wir davon ausgehen, dass solche Trockenperioden mit der zunehmenden Erderwärmung häufiger und vielleicht auch heftiger auftreten werden», so Fuchs.

    Aktuelle Daten zur Feuchte der Böden bundesweit biete der seit Mitte 2021 existierende Bodenfeuchteviewer des DWD. «Über Farbverläufe kann ein Landwirt auf einen Blick erkennen, ob in seiner Region in zum Beispiel 60 cm Tiefe unter Winterweizen extremer Trockenstress besteht oder - ganz im Gegenteil - durch Überversorgung mit Wasser gar Sauerstoffmangel droht.» Seine Klimaservices werde der DWD künftig noch weiter ausbauen.

    - Berlin (dpa).

    Hier geht es zur vorläufigen Wetterbilanz des DWD für das Jahr 2021.

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